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Vom Siegerland nach Ruanda und zurück – 15.000 Kilometer in 16 Tagen

28.06.2011

tl_files/fah/galleries/Ruanda-Reise 2011/110627 FLYHELP_Ruanda-Reise_2011_Die Teilnehmer der Reise.jpgEs ist 9.00 Uhr morgens, die Sonne strahlt und meine Tasche für das nächste Abenteuer ist gepackt. Ganz nach dem Vorbild der großen Weltumrundung im vergangenen Jahr starte ich heute mit der Piper Cheyenne I vom Siegerlandflughafen wieder gen Afrika. Mein Ziel ist Ruanda in Ostafrika. Im Jahr 2010 habe ich hier das erste Hilfsprojekt der FLY & HELP-Stiftung besucht und wichtige Kontakte für die weitere Zusammenarbeit geknüpft. An meiner Seite fliegt auch dieses Mal Arnim Stief, ein erstklassiger Pilot und geschätzter Freund. Mit an Bord sind zudem Klaus Schmutzler und Klaus Sperling vom Verein Hilfe für Ruanda aus Hachenburg sowie Uwe Elfers, ein weiterer Unterstützer meiner Stiftung. Zusammen sind wir auf dem Weg nach Kigali und Butare, um zwei Schulbau-Projekte zu begleiten bzw. einzuweihen. Im Gepäck haben wir rund 100 Kilogramm Geschenke für die Schulkinder. (Alle Reiseteilnehmer kommen selbstverständlich in Eigenregie für ihre Reisekosten auf.)

Tag 1, 27. Juni 2011
tl_files/fah/galleries/Ruanda-Reise 2011/110627 FLYHELP_Ruanda-Reise_2011_Die kroatische Kueste.jpgBei wolkenlosem Himmel führt uns der erste Tag zunächst über die Alpen in Richtung Kroatien. Nach einem Tankstopp in Zadar geht es weiter entlang der griechischen und türkischen Küste bis Dalaman, dem ersten Etappenziel. Abends sitzen wir fünf dann zusammen und stimmen noch einmal das Programm der nächsten 16 Tage ab. Die Flugroute wird uns über Saudi Arabien, Dschibuti und Tansania nach Ruanda führen. Auf dem Rückweg ins Siegerland überqueren wir Äthiopien sowie erneut Ägypten und Griechenland.

Tag 2, 28. Juni 2011
Bei heißen 32 Gtl_files/fah/galleries/Ruanda-Reise 2011/110628 FLYHELP_Ruanda-Reise_2011_Das Rote Meer.jpgrad am Morgen verlassen wir die Türkei mit Kurs auf El-Arish. Der ägyptische Ort wirkt verlassen, der Flugplatz ist alt und es ist kaum Betrieb wahrnehmbar. Binnen vier Wochen ist die Cheyenne das erste Flugzeug, das landet. Dementsprechend hoch sind auch die Lande- und Abwicklungsgebühren. Während des Handling-Prozederes komme ich mit Tankwart Mustafa ins Gespräch. Er berichtet, dass für ihn trotz der Revolution noch keine Verbesserung im Land zu spüren ist. Leider bleibt uns nicht viel Zeit, das Thema weiter zu vertiefen. Bald schon passieren wir Eilat (Israel) und Sharm El Sheikh (Ägypten). Unter uns schillert das Rote Meer in intensiven Blautönen. Ich fühle mich ans Great Barrier Reef in Australien erinnert. Unser heutiges Tagesziel Jeddah in Saudi Arabien erreichen wir nach rund fünf Stunden Flug. Das gigantische Terminal lässt mich nicht schlecht staunen. Während der Taxifahrt stadteinwärts fällt sofort auf, wie stark hier die Männer das Straßenbild dominieren. Die wenigen Frauen, die wir sehen, sind alle komplett verschleiert. Wir nutzen den späten Nachmittag, um uns noch ein wenig in Jeddah umzuschauen. Denn schon morgen geht es 2.200 Kilometer weit über Dschibuti in den Norden Tansanias und die Region Kilimandscharo.

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